Die bis zu 300 Meter tiefe Schlucht Viamala im Hinterrheintal Graubündens bildet den Zugang zu den Alpenpässen Splügen und San Bernadino und erschließt dem Wintersportler und Naturliebhaber somit das urige “Erfahrungsreich” Viamala mit fünf überschaubaren und traditionsreichen Skigebieten. Trubel findet man hier weniger, ein grandiose und naturbelassene Landschaft dafür umso mehr.
Mit überfüllten Skipisten, Urlaubstrubel und Après-Ski wird der Besucher in der Region zwischen Thusis und Zillis-Reischen wahrlich nicht konfrontiert. Viamala besitzt hingegen Charme und strahlt eine angenehme Natürlichkeit und Ruhe aus. Das ist es, was die Wintersportler an der Urlaubsregion sehr schätzen. Gerade Familien und Liebhaber einer naturbelassenen und und wenig besiedelten Landschaft und zieht das “Erfahrungsreich” Viamala in seinen Bann. Neben zahlreichen Schlittelwegen, kilometerlangen Winterwanderwegen, Natureisbahnen und idyllischen Langlaufloipen findet der Gast ebenso malerische Dörfer, grandiose Bergpanoramen sowie kulturelle und geologische Sehenswürdigkeiten vor. Die Winterregion Viamala gilt als Paradies für Tourengeher und Schneeschuhwanderer. Aber auch Liebhaber der Vertikalen kommen beim Eisklettern an einem der vielen Wasserfälle in Avers auf ihre Kosten.
Es lohnt sich, einen Skitag in einem der folgenden Skigebiete zu verbringen.
Das Skigebiet am Pizzo Tambo in Splügen gilt als sehr schneesicher. 30 Kilometer lange Pisten und sieben moderne Liftanlagen, verteilt auf einer Höhe von 1 480 bis 2 215 Metern ü. M., stehen dem Wintersportler zur Verfügung. Mit zwei Restaurants inklusive Sonnenterrasse sowie zwei Schneebars ist für die kulinarische Verpflegung gesorgt. Die Liftfahrt mit der 8er-Gondelbahn, die den Gast in zwei Etappen auf die 2 140 Meter ü. M. gelegene Tanatzhöhi befördert, eröffnet ihm eindrucksvolle Ausblicke.
Die Lage des Skigebietes Tschappina-Heinzenberg am Fuße des Piz Beverin halten für den Gast schneereiche und sonnige Winterurlaube bereit. Auf den 25 Kilometer langen sonnigen und schneesicheren Pisten ist wenig Skibetrieb und an den sechs Liftanlagen sind Wartezeiten ein Fremdwort. Der Skinachwuchs ist in dem großen Kinderland am Oberurmein bestens aufgehoben. Auf einer Höhe von 1 550 bis 2 182 Meter ü. M. ist im Skigebiet Tschappina-Heinzenberg daher entspanntes Genussskifahren angesagt.
20 Pistenkilometer und drei Liftanlagen zählt dieses Familienskigebiet, welches sich von 1 300 bis 2 075 Metern ü. M. erstreckt. Aber nicht nur Skifahren ist in Sarn-Heinzenberg angesagt. Mit einer 3,8 Kilometer langen Schlittelbahn kommen auch die alternativen Wintersportler auf ihre Kosten. Schnee- und Sonnenhungrige sind auf den leichten bis mittelschweren und weitläufigen Skipisten absolut richtig. Der Skinachwuchs kann sich hingegen im großen Skischulgelände an der Mittelstation Dultschinas austoben und Tourengeher kommen auf den felsfreien und lawinensicheren Varianten in der Umgebung auf ihre Kosten.
Klein, aber oho! Die acht Kilometer langen Pisten und drei Liftanlagen bieten Skifahren auf höchstem Niveau, und zwar auf 2 000 bis 2 600 Metern ü. M. Mehr noch zieht es allerdings die Tourengeher und Variantenfahrer in dieses Skigebiet, da Avers gerne als Eldorado für Tourengeher bezeichnet wird. das ist aber noch nicht alles: neun Kilometer lange Höhenloipen und zahlreiche Winterwanderwege führen Langläufer und Spaziergänger durch eine beeindruckende und noch ursprüngliche Naturlandschaft.
Das Skigebiet Mutten auf 1 700 bis 2 000 Metern ü. M. ist ein Geheimtipp für Familien und Naturbegeisterte. Zwei Liftanlagen ermöglichen genussvolle Abfahrten auf vier Kilometern großzügig verteilten Skipisten. Zahlreiche Varianten und Pulverschneeabfahrten am Muttnerhorn lassen das Herz eines jeden Tiefschneefahrers höher schlagen. Auf der Muttner Höhi genießt man schließlich eine tolle Rundumsicht über das Erfahrungsreich Viamala.
Warst Du schon einmal in der Skiregion in Viamala unterwegs? Wenn ja, dann teile uns doch einfach Deine Erfahrungen und Empfehlungen zum Skifahren und Snowboarden in Viamala mit!


